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Jasper und Jolinde oder Der Schlangenkuss

Ein märchenhaftes Lustspiel in vier Akten für die Freilichtbühne von Horst Helfrich

26 Rollen (10w/16m) + Statisten
1 Bühnenbild (Dorf mit Burgruine)
Spieldauer ca. 150 Minuten
Mindestgebühr € 85,00 pro Aufführung
InhaltsangabeJasper, ein ärmlicher Schäfer, buhlt um Jolinde, Tochter eines vermögenden Bauern. Wiegand, ihr Vater, ist wegen der Armut Jaspers gegen eine Verbindung der beiden. Baldur, ein begüteter Bauernsohn aus dem Dorf, soll nach dem Wunsch der Eltern Jolinde zur Frau bekommen. Aber Jolinde verschmäht diesen eingebildeten Jüngling, um den sich noch drei andere Bauerntöchter – stets im Kampf um die Zuneigung Baldurs liegend – reißen. Ja, Armut und Liebe, das sind zweierlei Schuhe.
Doch die Rettung scheint eine verzauberte Jungfrau zu sein, die tief im Innern eines Felsens bei unermesslichen Schätzen als Schlange ihr Dasein fristen muss. Nur einmal im Jahr und dann auch nur, wenn der Mond sein volles Licht zeigt, kann sie durch den Kuss eines Jünglings erlöst werden. Alle Schätze seien dann sein eigen. Die Jungfrau zeigt sich in einer Nacht, in der sich Jasper zum Schlaf in der Nähe des Felsens niedergelegt hat, und offenbart ihm ihr Schicksal. Jasper, dem Schätze zur ersehnten Hochzeit willkommen sind, verspricht ihr, sie in der nächsten Vollmondnacht durch einen Kuss zu erlösen.
Dem raffgierigen Vater Jolindes erzählt er von einer Erbschaft, die er gemacht hätte, um so nun die Hand seiner über alles geliebten Jolinde zu bekommen. Wiegand fällt darauf herein und verspricht ihm seine Tochter zur Frau. Jedoch verlangt er einen Beweis. Jasper, der ja so arm ist, wie eine Kirchenmaus, findet auch jetzt wieder einen Ausweg. Der gutmütige Pfarrer Nicodemus leiht ihm aus dem Kirchenschatz einen wertvollen Edelstein, den Jasper seinem künftigen Schwiegervater vorzeigt. Dessen Augen glänzen und strahlen heller, wie jener Edelstein, als er den wertvollen Klunker in Augenschein nimmt. Wiegand behält das Schmuckstück für einige Tage zur Begutachtung.
Doch das kostbare Steinchen wechselt den Besitzer. Simonetta, die heimliche Geliebte Wiegands, erschleicht sich mit Liebesschwüren das Kleinod und hängt es sich um den Hals. Die Hochzeit wird vorbereitet.
Da nun Baldur bei Jolinde aus dem Rennen ist, hören die drei anderen Bauerntöchter ebenfalls die Hochzeitsglocken läuten und ein Gerangel um den reichen Gockel beginnt.
Jetzt plötzlich nimmt die Geschichte für alle Beteiligten eine verzwickte Wende. Als jene besagte Nacht gekommen ist, wartet Jasper am Felsen auf die Schlange. Plötzlich erhebt sie sich mit ihrem langen hin- und herschaukelnden Schlangenhals hinter einem großen Stein empor und hält ihr züngelndes Maul zum Kusse hin, aber Jasper kann vor lauter Ekel die feuchte Natter nicht küssen. Der Traum einer Hochzeit scheint geplatzt.
Als Mombert, ein kirchlicher Prüfer der Kirchenschätze, bei einer Routinekontrolle feststellen muss, dass der wertvolle Klunker fehlt, kommt auch Pfarrer Nicodemus kräftig ins Schwitzen. Er bittet Jasper rasch um die Rückgabe des Edelsteins, muss aber unverrichteter Dinge wieder zur Kirche ziehen. Zufälligerweise wird Simonetta mit dem wertvollen Stein an ihrem Hals von Mombert angetroffen. Dieser glaubt, der sonst so ehrfürchtige Herr Pfarrer Nicodemus habe ein Verhältnis mit ihr. Wiegand ist vorrübergehend aus dem Schneider, da man Nicodemus die Sache in die Schuhe schiebt.
Die Hochzeit von Jasper und Jolinde wird vorbereitet und man sitzt bald mit der Hochzeitsgesellschaft auf dem Dorfplatz. Doch Jasper muss Wiegand gestehen, dass sein Großvater nur scheintot war und wieder unter den Lebenden weilt und es somit keine Erbschaft gibt. Wiegand will handgreiflich werden und Jasper springt in den Dorfbrunnen. Jolinde und die anderen Gäste stürzen an den Brunnenrand und schauen hinein. Jasper ist verschwunden. Simonetta bringt schließlich das Durcheinander wieder auf die Reihe und sieht ihr ehebrecherisches Tun ein und erspresst Wiegand die Sache seiner Frau zu erzählen, wenn dierser Jolinde mit Baldur verheiratet, obwohl sie diesen gar nicht will. Da taucht Jasper auf unerklärliche Weise - wenn da die Schlangen-Jungfrau nicht vielleicht ihre Hände im Spiel hat - wieder auf und Wiegand muss dieser Hochzeit zustimmen.
Köstliche Randfiguren sind ein Blinder und ein Taubstummer, die das ganze Geschehen während der Handlung „kommentieren“. Schließlich erscheinen im Schlussbild die drei Bauerntöchter im Gewand von Nonnen auf der Szene. Jasper jedoch erhält Jolinde zur Frau.
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Jasper und Jolinde oder Der Schlangenkuss

Ein märchenhaftes Lustspiel in vier Akten für die Freilichtbühne von Horst Helfrich

26 Rollen (10w/16m) + Statisten
1 Bühnenbild (Dorf mit Burgruine)
Spieldauer ca. 150 Minuten
Mindestgebühr € 85,00 pro Aufführung
InhaltsangabeJasper, ein ärmlicher Schäfer, buhlt um Jolinde, Tochter eines vermögenden Bauern. Wiegand, ihr Vater, ist wegen der Armut Jaspers gegen eine Verbindung der beiden. Baldur, ein begüteter Bauernsohn aus dem Dorf, soll nach dem Wunsch der Eltern Jolinde zur Frau bekommen. Aber Jolinde verschmäht diesen eingebildeten Jüngling, um den sich noch drei andere Bauerntöchter – stets im Kampf um die Zuneigung Baldurs liegend – reißen. Ja, Armut und Liebe, das sind zweierlei Schuhe.
Doch die Rettung scheint eine verzauberte Jungfrau zu sein, die tief im Innern eines Felsens bei unermesslichen Schätzen als Schlange ihr Dasein fristen muss. Nur einmal im Jahr und dann auch nur, wenn der Mond sein volles Licht zeigt, kann sie durch den Kuss eines Jünglings erlöst werden. Alle Schätze seien dann sein eigen. Die Jungfrau zeigt sich in einer Nacht, in der sich Jasper zum Schlaf in der Nähe des Felsens niedergelegt hat, und offenbart ihm ihr Schicksal. Jasper, dem Schätze zur ersehnten Hochzeit willkommen sind, verspricht ihr, sie in der nächsten Vollmondnacht durch einen Kuss zu erlösen.
Dem raffgierigen Vater Jolindes erzählt er von einer Erbschaft, die er gemacht hätte, um so nun die Hand seiner über alles geliebten Jolinde zu bekommen. Wiegand fällt darauf herein und verspricht ihm seine Tochter zur Frau. Jedoch verlangt er einen Beweis. Jasper, der ja so arm ist, wie eine Kirchenmaus, findet auch jetzt wieder einen Ausweg. Der gutmütige Pfarrer Nicodemus leiht ihm aus dem Kirchenschatz einen wertvollen Edelstein, den Jasper seinem künftigen Schwiegervater vorzeigt. Dessen Augen glänzen und strahlen heller, wie jener Edelstein, als er den wertvollen Klunker in Augenschein nimmt. Wiegand behält das Schmuckstück für einige Tage zur Begutachtung.
Doch das kostbare Steinchen wechselt den Besitzer. Simonetta, die heimliche Geliebte Wiegands, erschleicht sich mit Liebesschwüren das Kleinod und hängt es sich um den Hals. Die Hochzeit wird vorbereitet.
Da nun Baldur bei Jolinde aus dem Rennen ist, hören die drei anderen Bauerntöchter ebenfalls die Hochzeitsglocken läuten und ein Gerangel um den reichen Gockel beginnt.
Jetzt plötzlich nimmt die Geschichte für alle Beteiligten eine verzwickte Wende. Als jene besagte Nacht gekommen ist, wartet Jasper am Felsen auf die Schlange. Plötzlich erhebt sie sich mit ihrem langen hin- und herschaukelnden Schlangenhals hinter einem großen Stein empor und hält ihr züngelndes Maul zum Kusse hin, aber Jasper kann vor lauter Ekel die feuchte Natter nicht küssen. Der Traum einer Hochzeit scheint geplatzt.
Als Mombert, ein kirchlicher Prüfer der Kirchenschätze, bei einer Routinekontrolle feststellen muss, dass der wertvolle Klunker fehlt, kommt auch Pfarrer Nicodemus kräftig ins Schwitzen. Er bittet Jasper rasch um die Rückgabe des Edelsteins, muss aber unverrichteter Dinge wieder zur Kirche ziehen. Zufälligerweise wird Simonetta mit dem wertvollen Stein an ihrem Hals von Mombert angetroffen. Dieser glaubt, der sonst so ehrfürchtige Herr Pfarrer Nicodemus habe ein Verhältnis mit ihr. Wiegand ist vorrübergehend aus dem Schneider, da man Nicodemus die Sache in die Schuhe schiebt.
Die Hochzeit von Jasper und Jolinde wird vorbereitet und man sitzt bald mit der Hochzeitsgesellschaft auf dem Dorfplatz. Doch Jasper muss Wiegand gestehen, dass sein Großvater nur scheintot war und wieder unter den Lebenden weilt und es somit keine Erbschaft gibt. Wiegand will handgreiflich werden und Jasper springt in den Dorfbrunnen. Jolinde und die anderen Gäste stürzen an den Brunnenrand und schauen hinein. Jasper ist verschwunden. Simonetta bringt schließlich das Durcheinander wieder auf die Reihe und sieht ihr ehebrecherisches Tun ein und erspresst Wiegand die Sache seiner Frau zu erzählen, wenn dierser Jolinde mit Baldur verheiratet, obwohl sie diesen gar nicht will. Da taucht Jasper auf unerklärliche Weise - wenn da die Schlangen-Jungfrau nicht vielleicht ihre Hände im Spiel hat - wieder auf und Wiegand muss dieser Hochzeit zustimmen.
Köstliche Randfiguren sind ein Blinder und ein Taubstummer, die das ganze Geschehen während der Handlung „kommentieren“. Schließlich erscheinen im Schlussbild die drei Bauerntöchter im Gewand von Nonnen auf der Szene. Jasper jedoch erhält Jolinde zur Frau.
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