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Wir wollen doch nur spielen! - Theater während der Corona-Pandemie

Gerne berichten wir an dieser Stelle über Bühnen, die trotz aller Einschränkungen Aufführungen planen oder bereits durchgeführt haben. Wir freuen uns auch über Ihre Berichte, Erfahrungen und Hinweise.


Förderprogramm „Neustart Kultur: 100 neue Stücke für ein großes Publikum“ darunter auch:
Laster, Lügen & Banditen
von Stefan Filipiak.

Bericht lesen... Im Rahmen des Förderprogramms „Neustart Kultur“ des Deutschen Literaturfonds wurden 100 Theaterautorinnen und -autoren, deren Stücke in der vergangenen oder laufenden Saison zur Premiere kamen oder kommen, honoriert. Unter diesen Theaterautoren ist auch Stefan Filipiak mit dem Stück „Laster, Lügen & Banditen“, aufgeführt trotz der Corona-Problematik im Oktober 2020. Die Düsseldorfer Seniorenbühne „Theater 66“ probte seit September 2019. Leider mussten nicht nur die Proben Mitte März unterbrochen, sondern auch die für April 2020 angesetzten Aufführungen verschoben werden. Im Oktober gelang es der Theatergruppe durch leichte Veränderungen in der Inszenierung des Stückes und Halbierung der Besucherzahl das Theaterstück doch noch zu präsentieren. Der Schauspiellehrer, Theaterpädagoge und Autor Stefan Filipiak leitet die Bühne „Theater 66“, die sich aus älteren Menschen ab 60 Jahren zusammensetzt. Das Stück „Laster, Lügen & Banditen“ spielt im Jahr 1878 in einem verfallenen Goldgräberstädchen. Nach einem vereitelten und für die Banditen tödlicher Überfall auf die Postkutsche, entsteigt dieser Lilly Feathers, die Saloondame, die hier vor 25 Jahren, als die Goldadern noch flossen, den Männern die Köpfe verdrehte. Ihr Auftauchen setzt ein Drama um Laster und Liebe in Gang, in dem nichts ist, wie es scheint. Wir gratulieren Herrn Filipiak und wünschen natürlich den Schauspielern und Mitwirkenden des „Theater 66“ toi, toi, toi für alle weiteren Aufführungen!


Förderprogramm „Neustart Kultur: 100 neue Stücke für ein großes Publikum“ darunter auch:
Homeoffice – Du machst dir kein Bild
von Bernd Spehling.

Bericht lesen... Der Autor Bernd Spehling gehörte mit dem Stück „Homeoffice – Du machst dir kein Bild“, aufgeführt vom Kammertheater Kleinmachnow, zu den 100 Autoren, die im Rahmen des Förderprogramms „Neustart Kultur“ des Deutschen Literaturfonds honoriert wurden. Das Anfang 2017 gegründete Kammertheater Kleinmachnow probte das sehr aktuelle und „pandemiesichere“ Stück zunächst in Form einer Videokonferenz. Später war es der Theatergruppe dann endlich auch möglich auf der Bühne zu proben. In „Homeoffice - du machst dir kein Bild“ wird nicht nur inhaltlich auf die aktuelle Pandemie Bezug genommen, sondern es ist in seinem Konzept an die Corona-bedingten Einschränkungen angepasst. Nur zwei Schauspieler sind jeweils gleichzeitig auf der Bühne und jeder sitzt dabei auf „seiner“ Parkbank, sodass Abstände eingehalten werden können. Die beiden Aufführungen Ende Oktober 2020 waren ausverkauft mit reduzierter Zuschaueranzahl. Ein durchdachtes Hygienekonzept (zum Beispiel: getrennte Ein- u Ausgänge, Belüftung, Erweiterung des Cafés durch Zelte) des Kammertheaters gewährleistete eine größtmögliche Sicherheit für Gäste, Mitarbeiter und Schauspieler. Wir gratulieren Herrn Spehling und wünschen den Schauspielern und Mitwirkenden des Kammertheaters Kleinmachnow toi, toi, toi für alle weiteren Aufführungen!


Auch der Privat-Theater-Gesellschaft "ELEKTRA" Spandau 1911 e.V. ist es gelungen, das Stück Rabatz im Altenheim trotz Corona aufzuführen.

Bericht lesen... Der erste Vorsitzende, Detlef Seidel, berichtet: mit viel Einsatz und Freude haben wir es geschafft das Stück „Rabatz im Altenheim“ auf die Bühne zu bringen. Es gab viele Hygiene-Bestimmungen, zum Beispiel Abstandsregelungen und eine maximale Stücklänge mit allem Drum und Dran von 90 min, die nicht überschritten werden durfte. Auch ein neuer Spielort musste gefunden werden, damit der Abstand der Besucher eingehalten werden konnte. Es durften nur 85 Besucher pro Spieltag dabei sein. Trotzdem gaben wir unser Bestes. Den Dank spürten wir im Applaus unserer Gäste.


Krimi-Dinner während Corona? Veronika Kiesel von der Theatergruppe „So ein Theater in Niederwürzbach“ berichtet:

Bericht lesen... Im September 2019 begannen wir mit den Proben für das Stück „Glücklich ohne Trauschein“ und im Oktober mit den Proben für das Krimi-Dinner Schüsse, Küsse, kalte Füße

Im Januar konnte die Premiere des Bühnenstückes im Rahmen der Gersheimer Theaterwoche stattfinden. Danach sollte das Stück im Nachbarort Hassel aufgeführt werden. Die Bühne stand und die Generalprobe war absolviert als die Meldung kam: CORONA – Lockdown. Also packten wir die Bühne wieder ein und sind aber nun seit September wieder am Proben. Die nächsten geplanten Aufführungstermine dafür waren der 7. Und 8.11. und der 22. und 23.11.2020. Aber jetzt kommt wieder der „Lockdown-Light“ und wir müssen schon wieder verschieben. Mit dem Krimi-Dinner hatten wir mehr Glück. Zwar konnten wir auch im Frühjahr nicht spielen, aber am 25.09. konnten wir den Krimi im Gasthaus im Wald aufführen, dann zweimal im Bahnhof Würzbach, zweimal in der katholischen Kirche in Lautzkirchen und zum Abschluss am 30. und 31.10. in St. Ingbert im „Zum Mühlenhannes“. Alle Veranstaltungen mussten in der Zuschauerzahl reduziert werden, um den Corona-Hygiene-Bestimmungen zu entsprechen. Wann wir das Bühnenstück spielen können? Mal sehen, wie lange der Lockdown dauern wird.


Mit viel Fleiß, Engagement und Spaß hatte Anfang Juni der Obernburger Theaterverein „Die Granatsplitter e.V.“ die Proben für verschiedene Projekte wieder aufgenommen.

Bericht lesen... Der Verein ging einen Weg, dem andere Einzelpersonen, Vereine und Gruppen eher skeptisch aufgrund der zahlreichen Hürden in den Corona-Zeiten gegenüberstehen. Am 13.09.2020 konnten die Granatsplitter e.V. ihr erstes Projekt „Aschenputtel und der Froschprinz“ Open Air im Rosengarten der Kochsmühle in Obernburg aufführen. Der Anlass war der Obernburger Märchensonntag, der trotz des Öffnungsverbotes der Einzelhandelsgeschäfte stattfand und bei dem die Theateraufführung natürlich ein ganz besonderes Highlight war. Natürlich mussten auch hier die geltenden Hygieneregeln beachtet werden. Die ZuschauerInnen wurden am Eingang abgeholt und zu ihrem Platz begleitet. Auch die Anzahl der Sitzplätze war aufgrund der Abstandsregeln begrenzt. Diese konnten jedoch vorher reserviert werden. So konnten am Märchensonntag dann rund 70 kleine und große ZuschauerInnen in den Bann des Märchen-Mix von Kurt Egreder geraten.


Theater unter Corona-Bedingungen. Geht das? Marion Seemann (Waldenauer Speeldeel e.V.) sagt uns wie es geht mit den Aufführungen von „Keen schüürt nu bi de 7 Dwargen?“:

Bericht lesen... „Nachdem das Frühjahrsstück im März 3 Tage vor der Premiere abgesagt werden musste und das ganze Land in Schockstarre verfallen ist, kam die Speeldeel auf die Idee eine Open-Air Veranstaltung zu organisieren. Da die plattdeutsche Bühne das große Glück hat einige junge Mitglieder mit kleinen, theaterbegeisterten Kindern zu haben war schnell ein passendes Stück mit Zwergen gefunden.
„Keen schüürt nu bi de 7 Dwargen“ von Wolfgang Binder
Seit Mitte Juli wurde 4X in der Woche auf einem Hof hinter dem Schweinestall geprobt. Die Regisseurin Maike Buchholz hat dabei ein großes Improvisationstalent bewiesen. Bis kurz vor der Aufführung war nicht hundertprozentig klar, ob es wirklich losgehen kann. Aber auch die Helfer im Hintergrund haben sich nicht abschrecken lassen und alle nötigen Vorgaben in die Wege geleitet: Da musste ein Hygienekonzept erstellt werden, Desinfektionsmöglichkeiten bereitgestellt werden, Abstandsregeln eingehalten werden und Masken für alle verteilt werden.
Die Wiese wurde gemäht, die Stühle ausgeliehen, mit 1,50 Meter Abstand aufgestellt und mit Platznummern versehen. So war eine Zuschauerzahl von 150 möglich. Die Generalprobe fiel dann buchstäblich ins Wasser!!! Aber davon haben sich die großen und kleinen Akteure nicht abschrecken lassen! Ganz im Gegenteil! Die Zwerge im Alter zwischen 10 und 14 Jahren haben Blut geleckt und wollen im nächsten Jahr wieder dabei sein. Auch wenn es für alle eine große Herausforderung war hatten die Mitglieder viel Freude an dem Projekt.
Ob es dann wieder eine Open-Air Aufführung wird?? Den Zuschauern hat es gefallen!
Viele Grüße aus Pinneberg von der Waldenauer Speeldeel e.V.


Heinz Winklmüller (Further Theaterallerlei e.V.) berichtet über die erfolgreiche Aufführung „Mondlicht und Feinripp“:

Bericht lesen... Coronabedingt waren die Vorbereitungen zeitintensiver als üblich. Wir konnten über verschiedene Stellen die Vorgaben abklären und haben uns auch strikt daran gehalten. Wir haben ein eigenes Hygienekonzept erstellt, entsprechende Vorbereitungen zu Desinfektionsmöglichkeiten getroffen und alle Abstandsregeln einhalten können. Mitglieder unseres Vereins betreuten die Gäste, wiesen ihnen die Plätze zu und überwachten die Einhaltung der Vorgaben (nur Dank ehrenamtlichen Engagements möglich). Wir hatten das Glück, dass wir ein Aufführungsgelände nutzen durften, wo bereits andere Darbietungen (bewegte Führungen für Gäste zu unserem Further High-Tech-Drachen) stattfinden und wir hier die Gegebenheiten nutzen durften. Die Aufführungen fanden im Freien statt. Obwohl 200 Personen ohne feste Platzzuweisung unter Einhaltung der Abstandsregeln möglich gewesen wären, haben wir allen Besuchern feste Plätze und Platznummern zugewiesen (auch ein erheblicher Aufwand in der Vorbereitung). Aufgrund der Abstandsregelungen konnten wir nur 80 bis 95 Personen auf dem Freigelände zulassen. Dennoch bereuen wir die Durchführung nicht! Wir durften uns endlich wieder zeigen, und auch die Besucher lechzen nach derartigen Veranstaltungen. Viele Grüße aus dem Bayerischen Wald. Heinz Winklmüller


Mit Abstand gut! - Neue Stücke nicht nur aber besonders für Pandemiezeiten

Wir freuen uns, dass viele Bühnen endlich wieder Ihre Proben aufnehmen und in die Planungen für die nächste Inszenierung einsteigen können. Bühnen, die kurzfristig aufführen möchten oder bei denen ein Normalbetrieb noch nicht möglich ist, empfehlen wir die folgenden Stücke:

Beziehung 2.0 - Per Klick zum Glück
(Fassung mit 4 Rollen)

Beziehungskomödie von Glenn und Sibylle Langhorst
4 Spieler ( 2 m / 2 w )
Spielzeit: ca. 90 Minuten

Beziehung 2.0 - Per Klick zum Glück
(Fassung mit 2 Rollen)

Beziehungskomödie von Glenn und Sibylle Langhorst
2 Spieler ( 1 m / 1 w )
Spielzeit: ca. 60 Minuten

Das Stück ist auch in Plattdeutsch und Bayrisch erhältlich:
Plattdeutsche Fassung mit 4 Rollen
Bayrische Fassung mit 4 Rollen
Plattdeutsche Fassung mit 2 Rollen
Bayrische Fassung mit 2 Rollen<


Homeoffice - Du machst dir kein Bild!
Satirische Momentaufnahmen inmitten einer Viruskrise
Komödie in zwei Akten von Bernd Spehling
8 Spieler ( 4 m / 4 w )
Spielzeit: ca. 90 Minuten

Pandemiesicher aufführen. – Mit diesem Stück geht‘s!


In 80 Tagen um die Welt (Fassung für Online-Theater)
"WirBleibenZuhause-Theater" frei nach Jules Vernes Roman von Andrea Freitag und Nina Lange
Extra konzipiert für Videokonferenzen in Zeiten des Social Distancing.
Besetzung der 48 Rollen variabel mit mindestens 9 Spielerinnen und Spielern möglich
Spielzeit: ca. 115 Minuten

Video Theatergruppe Die Chemiker

Vollständiges Stück bei Youtube - Theatergruppe Die Chemiker


Außerdem empfehlen wir Ihnen die nachfolgenden Stücke für 2 Darsteller(innen). Gerne erteilen wir Ihnen für diese Werke auch die Streaming-Rechte. So bleiben Sie für Ihre Zuschauer auch während der Corona-Zeiten erreichbar.

Badman und Barbie oder Lügen haben Internet
Eine unartige Beziehungskomödie in drei Akten Bernd Peter Marquart
2 Spieler ( 1 m / 1 w )
Spielzeit: ca. 120 Minuten

Botox deLuxe... Wenn Frauen sich entfalten
Satire in zwei Akten von Andreas Wening
2 Spieler ( 0 m / 2 w )
Spielzeit: ca. 80 Minuten

Botox deLuxe - Wenn Fruuns sik entfalten (Plattdeutsche Fassung)
Plattdeutsche Satire in zwei Akten von Andreas Wening
2 Spieler ( 0 m / 2 w )
Spielzeit: ca. 80 Minuten

Gebierdeckelt
Komödie in zwei Akten von Martina Nowatzyk
2 Spieler ( 2 m / 0 w )
Spielzeit: ca. 90 Minuten

Mondlicht und Feinripp
Eine satirische Komödie von Bernd Spehling
2 Spieler ( 2 m / 0 w )
Spielzeit: ca. 60 Minuten

Summende Hummeln im Bauch
Eine Bettgeschichte für zwei Personen von Horst Helfrich
2 Spieler ( 1 m / 1 w )
Spielzeit: ca. 25 Minuten

Wenn der Stamm nicht weit vom Apfel fällt
Boulevardkomödie in drei Akten von Ise Papendorf
2 Spieler ( 1 m / 1 w )
Spielzeit: ca. 70 Minuten