Antje geht in den RuhestandKomödie in drei Akten von Helmut Schmidt
9 Spieler ( 5 m / 4 w )
Spielzeit: ca. 100 Minuten
1 Bühnenbild (Außenkulisse mit zwei Haushälften)
Mindestaufführungsgebühr: 66,00 € (inkl. gesetzl. Mehrwertsteuer)
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Nach 23 Jahren als Krabbenfischer muss Heinrich Meyer seinen Kutter aus wirtschaftlichen Gründen verkaufen. Der Preis, den er für seine „Antje“ erhält, deckt kaum die Verbindlichkeiten bei der Bank. Seine Frau, die ebenfalls Antje heißt, weiß von diesen Schulden nichts und plant die bevorstehende Silberhochzeitsfeier umso üppiger. Um seiner Frau nicht die Freude auf das Fest zu verderben, schweigt Heinrich. Doch woher soll er möglichst schnell 7.500 Euro herbekommen? Denn soviel wird die Hochzeit alles in allem kosten. Der Sohn Alexander hat an einem Schlagerwettbewerb teilgenommen und bekommt Besuch von dem Fotographen Marvin Holiday. Dieser macht Heinrich dann ein verlockendes Angebot. Ein in Deutschland offiziell noch nicht freigegebenes Medikament mit dem Namen Verona B. kann Heinrich zu einem erschwinglichen Preis erwerben und dann mit über 100% Gewinn weiterverkaufen. Hierbei handelt es sich um ein Potenzmittel – ähnlich Viagra. Zunächst scheint Heinrich diese Idee absurd, doch seine Neugierde siegt schließlich. Er kauft dem seriösen Herrn 100 Packungen ab, die er natürlich bar bezahlen muss – und sich dafür sogar Geld von seinem Nachbarn leiht. Dann soll der Rubel rollen – und niemand darf etwas merken. Heinrich legt sich ein Handy zu und der Verkauf beginnt zunächst recht gut. Doch was gibt es für Nebenwirkungen? Was löst Verona B letzten Endes bei den Männern im Dorf aus? Und was hat es mit den Zeitschriften „Sexy Hexy“ und „Mann oh Mann“ auf sich?
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