Als die Römer frech geworden...Posse in vier Akten von Dieter Bauer
10 Spieler ( 6 m / 4 w )
Spielzeit: ca. 100 Minuten
Mindestaufführungsgebühr: 66,00 € (inkl. gesetzl. Mehrwertsteuer)
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Just in dem Augenblick des Jahres 8 nach Christus, da Poltan und Thusneldus, Söhne des chamavischen Gaufürsten a.D. Schwerterich, nach Xanten aufbrechen wollen, taucht aus den niederrheinischen Urwäldern Arminius, genannt Hermann der Cherusker, auf. Er befindet sich auf einer PR-Tour, um für den Kampf der vereinigten germanischen Stämme gegen die Römer zu werben.
Während der alte Haudegen Schwerterich sofort begeistert von der Idee ist, lehnen seine „pazifistischen“ Söhne, die nicht nur vom Handel mit Rom profitieren, sondern auch dessen Kultur und die zvilisatorischen Errungenschaften schätzen gelernt haben, Arminius’ Bestreben kategorisch ab. In Xanten sucht Mamma Maxima derweil eine Heiratskandidatin für ihren Sohn Publius Quinctilius Varus, 54, der es bislang noch zu keinem Stammhalter gebracht hat. Was zwei römischen Edelprostituierten nicht gelungen ist, soll jetzt die junge, knackige Germanin Frigga, Tochter des linksrheinischen Geschäftsmannes Barus, richten – nämlich Varus von den Vorzügen der Weiblichkeit zu überzeugen.
Dagegen hat vor allem Flavus etwas, homosexueller Gefährte des Varus und Bruder des Arminius. Mit allen Mitteln versucht er, die Heirat Friggas mit Varus zu verhindern. Sehr zupass kommt ihm da, dass Frigga sich auf dem Wochenmarkt ausgerechnet in Thusneldus verliebt. Thusneldus und Poltan beschließen im Einvernehmen mit Flavus Friggas Entführung auf die andere Rheinseite.
Barus sieht seine mit Friggas Einheirat in den römischen Adel verbundenen Geschäftsinteressen in Gefahr und zwingt Flavus, die Verfolgung aufzunehmen. Auch Arminius, der zu Fundraising-Zwecken bei Barus auftaucht, will – natürlich gegen eine kleine Spende – dabei helfen. Und schließlich macht sich Centurio und Bordellbesucher Albius Pollius auf die Entführer-Jagd.
Die Verfolgung endet – wen wundert’s? – auf Schwerterich’s Hof, wo alle Protagonisten peu à peu zusammentreffen. Die Liebe siegt, und Hermann der Cherusker erfährt so nebenher, dass die Varus-Schlacht gar nicht im Teutoburger Wald, sondern in Kalkriese stattfindet. Ohne diese Information hätte er sie glatt verpasst.
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